Liebe Mitglieder und Interessenten an unseren Fortbildungen “Wissen Wunde”,

an dieser Stelle danken wir allen Referenten, die im Jahr 2020 die Absicht hatten Ihr Wissen und ihre Empathie für die Wundversorgung zu vermitteln. Ebenfalls gilt unser Dank der Lembke Seminare und Beratung GmbH für die hervorragende Unterstützung und nicht zuletzt auch Kerstin Protz, der Mitorganisatorin seitens des Wundzentrum Hamburg e. V. für die exzellente Koordination und Abstimmung.

Im Folgenden finden Sie die Angebote für das Jahr 2021.  Viel Spaß beim “Horizont erweitern” Bleiben Sie gesund!

Das Ulcus cruris venosum (UCV) ist ein venöses Beingeschwür, das sich aufgrund einer chronischen Venenschwäche (CVI) am Unterschenkel ausbildet. Die Beseitigung der Entstehungsursachen steht am Beginn der Therapie des UCV. Eine konsequent angewandte Kompressionstherapie ist eine wichtige Säule zur erfolgreichen Behandlung. Dieses Web-Seminar vermittelt Inhalte einer sach- und fachgerechten Kompressionstherapie sowie unterschiedliche Materialien und Hilfsmittel. Die Teilnehmer erhalten Informationen zu wirtschaftlichen Aspekten und Tipps für den Patienten.

ReferentinKerstin Protz
Termin25.01.2021
Zeit18:30 – 19:30 Uhr

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In der täglichen Arbeit sind wir seit einigen Monaten mit dem Covid-19-Virus beschäftigt. In diesem Web-Seminar wollen wir uns mit den „alten Bekannten“ auseinandersetzen: wie versorgen wir ambulant und stationär die Menschen mit chronischen Wunden, bei denen eine Besiedelung oder eine Infektion mit MRSA, 3 oder 4 MRGN nachgewiesen worden ist. Was gibt es Neues? Was ist bewährt? Hat sich etwas verändert?

ReferentinBritta Steenfatt
Termin17.02.2021
Zeit18:30 – 19:30 Uhr

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Die Behandlung von schlecht heilenden, chronischen Wunden stellt in palliativen Situationen eine besondere Herausforderung dar. Primäres Ziel der Therapie ist hier nicht mehr die Wundheilung, sondern vor allem das Lindern von Symptomen. Generell lassen sich zwei Arten von Wunden unterscheiden. Einige Wunden können bereits entstanden sein, bevor die Palliativsituation eintrat. Auf einer konsequenten Behandlung der Ursache zu bestehen, z. B. die operative Eröffnung verschlossener Gefäße zu fordern, verbietet sich hier. In den Vordergrund rücken die Aspekte der Lebensqualität der Betroffenen. Andere Wunden können durch die Pflegesituation am Ende einer langen Krankheit begünstigt werden. Beispielsweise können Kachexie und Bettlägerigkeit die Entstehung von Druckulzera begünstigen. Hier stehen präventive Maßnahmen im Vordergrund. In ganz besonderem Maße ist eine ganzheitliche Herangehensweise, die die individuelle Situation des Patienten in den Vordergrund stellt notwendig.

ReferentDr. Christian Münter
Termin24.03.2021
Zeit18:30 – 19:30 Uhr

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In Deutschland gibt es ca. 890.000 Menschen, die eine chronische Wunde haben. Die Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden stellt den Versorger vor große Herausforderungen. Oftmals führt die mangelnde oder zum Teil nicht adäquat durchgeführte Diagnostik zu einer langen Odyssee der Patienten. In diesem Webseminar wird das Hauptaugenmerk auf seltene Wundursachen gelegt. Anhand von Fallbeispielen aus der dermatologischen Wundambulanz des UKE werden den Teilnehmern diagnostische und therapeutische Maßnahmen mit pflegerischem Schwerpunkt verdeutlicht.

ReferentJohn Schäfer
Termin21.04.2021
Zeit18:30 – 19:30 Uhr

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Eine neue Pandemie rollt über uns hinweg und beeinflusst das Leben von chronisch-erkrankten Menschen in vielfältiger Weise. Ob es sich hier um Menschen mit Übergewicht, Diabetes mellitus oder Gefäßerkrankungen handelt, COVID-19 hat auch einen direkten Einfluss auf die chronische Wunde und ihre Versorgung. Dieses Webseminar thematisiert die Wundbehandlung in Zeiten von CORONA.

ReferentBernd-M. Scholz
Termin04.05.2021
Zeit18:30 – 19:30 Uhr

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Erkrankungen des Gefäßsystems spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung chronischer Wunden. So ist beispielsweise die pAVK – auch ,,Schaufensterkrankheit“ genannt – zu 95 % eine Folgekrankheit der Arterienverkalkung. Neben starken Schmerzen kann es im fortgeschrittenen Stadium zu nicht heilenden Wunden und sogar zur Amputation kommen. Das interprofessionelle Team ist gefordert, Probleme früh zu erkennen und größeren Schaden vom Patienten abzuwenden. Doch wie lässt sich analysieren, ob es sich um ein arterielles bzw. venöses Problem handelt? Lassen sich anhand der Wundbeobachtung Hinweise auf die Ursache erkennen? In diesem Webseminar werden Ursachen für die Entstehung von gefäßbedingten Ulzerationen erläutert.

ReferentinDaniela Karbe
Termin17.06.2021
Zeit18:30 – 19:30 Uhr

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Wir wundern uns immer wieder über mangelnde Compliance und Adhärenz, vergessen aber manchmal, dass die Einsicht in die Therapie und die Folgen des Unterlassens patientenseitig nicht bestehen. Es gibt klare Vorstellungen, wie wir die Gesundheitskompetenz der Bürger steigern und somit eine höhere Therapietreue erreichen können. Am Beispiel des „Nationalen Aktionsplans Gesundheitskompetenz“ werden in diesem Webseminar die Grundlagen und die daraus erwachsenen Konsequenzen erläutert.

ReferentUwe Imkamp
Termin24.08.2021
Zeit18:30 – 19:30 Uhr

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Jede Wunde bedeutet eine Verletzung der körperlichen Integrität, die mit einer Einschränkung der Lebensqualität einhergeht. Die Negative Pressure Wound Therapy (NPWT) ist eine spezielle Behandlungsmethode, die sowohl stationär wie auch ambulant angewendet werden kann. Sie ist eine effiziente und etablierte Therapie bei akuten sowie chronischen Wunden unterschiedlicher Ätiologie. Die Angebotsvielfalt zur NPWT hat stark zugenommen. Sie stellt täglich Anwender und Kostenträger vor die Wahl, welches Produkt in welcher Wundsituation einzusetzen ist. In dieser Fortbildung werden unterschiedliche Versorgungsoptionen, Indikationen und Kontraindikationen sowie die fachgerechte Anlage der NPWT vermittelt.

ReferentinMyriam Seifert
Termin15.09.2021
Zeit18:30 – 19:30 Uhr

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Die überwiegende Anzahl von chronischen Wunden hat ihre Ursache in arteriellen oder venösen Pathologien. In diesem Web-Seminar werden Kenntnisse zur Pathophysiologie, Diagnostik und Blickdiagnostik sowie adaptierten Wundversorgung vorgestellt und erläutert.

ReferentDr. Harald Daum
Termin26.10.2021
Zeit18:30 – 19:30 Uhr

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Wenn die Ursache für eine nicht heilende Wunde gefunden und ursächlich behandelt wird, steht der Versorger vor der Frage, welche Lokaltherapie mit Verband- und Arzneimitteln die korrekte ist. Gut 2.500 Wundauflagen von über 30 Herstellern verwirren dabei. Im Web-Seminar werden die drei Säulen der Wundversorgung besprochen und an Anwendungsbeispielen die jeweils infrage kommenden Produktgruppen besprochen. Ziel ist es, Argumente für die differenzierte Verwendung verschiedener Verbandmittelgruppen zu erläutern und den Gesamtproduktemarkt besser zu überblicken.

ReferentWerner Sellmer
Termin10.11.2021
Zeit18:30 – 19:30 Uhr

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Ziel der Wundtherapie ist die Abheilung und damit das Wiederherstellen der Hautbarriere. Auf dem Weg zum Heilen der Wunde spielt die Umgebungshaut eine wichtige Rolle. Sie ist Ausgangspunkt der Heilung. Dabei ist die Haut großen Belastungen, nicht zuletzt durch unsere Wundtherapie, ausgesetzt. Neben Reizungen und Mazerationen können weitere Hautprobleme auftreten, die unseren Sachverstand fordern. In diesem Web-Seminar werden typische Probleme am Wundrand besprochen und Lösungsstrategien erarbeitet.

ReferentPD Dr. Katharina Herberger
Termin09.12.2021
Zeit18:30 – 19:30 Uhr

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